Kollegiale Beratung für FDM-Schulende und Beratende
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir laden hiermit alle Interessierten herzlich ein, beim nächsten Termin des (Online-)Formats der Kollegialen Beratung für FDM-Schulende und Beratende am 19. Juni 2026 von 10:00–12:00 Uhr teilzunehmen und in einen intensiven, kollegialen Erfahrungsaustausch zu treten.
Die Kollegiale Beratung ist ein Beratungsformat auf Augenhöhe, welches sich von anderen Beratungsformen, wie etwa dem Coaching oder der Supervision, dadurch unterscheidet, dass keine externe Person mit professionellem Beratungshintergrund hinzugezogen werden muss, sondern Teilnehmende sich nach klaren Regeln und in klaren Rollen in einem festgelegten Ablauf auf Augenhöhe gegenseitig beraten. So ermöglicht eine Kollegiale Beratung in der Peer-Gruppe, Lösungsansätze für aktuelle und konkrete berufsbezogene Praxisfälle zu erarbeiten und dabei die eigene Berufspraxis zu reflektieren und zu professionalisieren. Mit Blick auf das berufspraktische Themenfeld möchten wir einen Rahmen bieten, sich zu FDM-bezogen Anliegen und Erfahrungen auszutauschen, die aus FDM-Schulungen und/oder –Beratungen stammen.
Mögliche Themen können beispielsweise sein:
- Umgang mit Störungen in Schulungssituationen,
- erste Schritte bei der Entwicklung von neuen Schulungs- und Beratungsformaten,
- Erfahrungsaustausch zu fachspezifischen Ausgestaltungen von Schulungs- und Beratungsformaten oder
- Grenzen eines Beratungsrahmens setzen.
Die Kollegialen Beratungen werden regelmäßig seit 2022 von Mitgliedern der UAG Schulungen/Fortbildungen der DINI/nestor AG Forschungsdaten angeboten. Seit 2026 werden Termine auch in Kooperation mit weiteren Netzwerken wie der NFDI-Working-Group FDM-Helpdesk-Netzwerk oder in diesem Fall mit der Landesinitiative FDM-NDS und KonsortSWD angeboten. Die jeweiligen Durchführungen werden immer durch Mitglieder der angesprochenen Gruppen begleitet.
Folgende Aspekte sind uns aus organisatorischer und methodischer Sicht wichtig:
- Das Prinzip der Kollegialen Beratung lebt von einer aktiven Teilnahme und gegenseitigen Beratung auf Augenhöhe (Peer-to-Peer). Deswegen wird es keine reine Beobachtungs-Rolle geben.
- Jede:r Teilnehmer:in kann einen Fall aus der Berufspraxis einbringen. Eine Teilnahme ist grundsätzlich auch ohne „eigenen Fall“ sinnvoll und hilfreich.
- Die Auswahl der zu diskutierenden Fälle erfolgt gemeinschaftlich nach Dringlichkeit.
- Das Format und die Methodik werden zu Beginn für alle Teilnehmenden erläutert und anschließend ein Fall oder ggf. mehrere Fälle parallel (in Gruppen von max. 10 Personen) vertraulich besprochen und beraten.
Zur Vorbereitung auf die Sitzung, zum Einlesen in das Format und das methodische Vorgehen möchten wir darum bitten, schon im Vorhinein einen Blick auf den Zenodo-Beitrag und das dort verlinkte Miro-Board zu werfen, um sich einen ersten Überblick über die Methodensammlung für die Beratungsphase zu verschaffen: https://doi.org/10.5281/zenodo.15524945
Für eine Teilnahme am 19. Juni 2026 ist eine vorherige Anmeldung über diese Veranstaltungsseite erforderlich (Reiter: Anmeldung); die Zugangsdaten werden nach erfolgreicher Anmeldung direkt zugesandt.
Mit besten Grüßen
Anna-Karina Renziehausen, Stefanie Psczolla und Benjamin Slowig



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Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der UAG Schulungen/Fortbildungen (DINI/nestor AG Forschungsdaten) von der Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen (FDM-NDS) und KonsortSWD organisiert. FDM-NDS ist ein Verbundprojekt unter dem Dach der Hochschule.digital Niedersachsen und wird im Rahmen von zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm von Niedersächsischem Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und VolkswagenStiftung gefördert.