Autismus und ADHS prägen den Alltag vieler Familien – oft verbunden mit einem Unterstützungsbedarf, der weit über das hinausgeht, was gemeinhin als „normale Erziehung" gilt. Viele Eltern wissen jedoch nicht, dass dieser Bedarf unter bestimmten Voraussetzungen auch über einen Pflegegrad anerkannt werden kann. In diesem Vortrag gebe ich einen verständlichen Überblick über Neurodivergenz aus einer stärkenorientierten, nicht-pathologisierenden Perspektive und gebe Infomationen über das Begutachtungsverfahren für einen Pflegegrad. Wir sprechen darüber, worauf es bei Antrag und Dokumentation ankommt und welche Unterstützungsmöglichkeiten außerdem bestehen. Im Anschluss ist ausreichend Zeit für Fragen und individuellen Austausch eingeplant.
Universität Bremen